Per SSH anmelden
Öffnen Sie die passende Instanz in der Konsole und prüfen Sie Hostname, SSH-Port und Benutzernamen. Führen Sie den folgenden Befehl in einem lokalen Terminal aus und ersetzen Sie die großgeschriebenen Platzhalter durch die tatsächlichen Instanzdaten.
ssh -p SSH_PORT USER@HOST
Der Standardport für SSH ist 22. Die Instanz kann jedoch einen anderen externen Port verwenden. Prüfen Sie vor der ersten Verbindung den Host-Fingerabdruck. Ändert er sich, klären Sie zuerst die Ursache, statt die Warnung zu ignorieren.
Prüfen Sie bei einer Zeitüberschreitung zuerst Hostname, Netzwerk und Port. Bei verweigerter Anmeldung kontrollieren Sie Benutzername und Authentifizierungsmethode. Veröffentlichen Sie weder Passwörter noch private Schlüssel in Logs.
Ideal für Builds, Skripte und die Log-Analyse
macOS-Bildschirmfreigabe (VNC)
Rufen Sie Adresse, Port und Zugangsdaten für die Bildschirmfreigabe in der Konsole ab. Geben Sie sie in die lokale Bildschirmfreigabe-App oder einen kompatiblen VNC-Client ein. Verwenden Sie nicht den SSH-Port.
Der Standardport für VNC ist 5900. Maßgeblich ist aber weiterhin der in der Instanz angegebene externe Port. Bildschirmfreigabe-Zugangsdaten gehören weder in Screenshots noch in öffentlich zugängliche Teamdokumente.
Verwenden Sie nach Möglichkeit eine geschützte Verbindung. Für einen SSH-Tunnel leiten Sie den lokalen Port 5901 an den VNC-Dienst der Instanz weiter und verbinden sich anschließend mit der lokalen Adresse.
ssh -N -L 5901:127.0.0.1:VNC_PORT -p SSH_PORT USER@HOST
Die Weiterleitung funktioniert nur, wenn der VNC-Dienst auf dieser Instanz lauscht und SSH-Portweiterleitung erlaubt ist. Ein schwarzer Bildschirm und ein Authentifizierungsfehler sind unterschiedliche Probleme – nennen Sie beim Support beide getrennt.
Ideal für die grafische Oberfläche und Umgebungsprüfungen
Dateien übertragen (scp / rsync)
Testen Sie zuerst, ob die SSH-Anmeldung funktioniert. Auch die Dateiübertragung nutzt den SSH-Port; ein zusätzlicher Dateiübertragungsdienst ist nicht erforderlich. Für einzelne Dateien eignet sich scp, für wiederholte Synchronisierungen eines Projektordners rsync.
scp -P SSH_PORT ./build.zip USER@HOST:~/
rsync -av -e "ssh -p SSH_PORT" ./project/ USER@HOST:~/project/
Beachten Sie: Bei scp wird der Port mit einem großen -Pangegeben, bei SSH dagegen mit einem kleinen -p. Der abschließende Schrägstrich im rsync-Quellpfad bedeutet, dass der Inhalt des Verzeichnisses synchronisiert wird.
Verwenden Sie bei der ersten Synchronisierung keine Option zum automatischen Löschen. Prüfen Sie zuerst Zielpfad und Dateianzahl, bevor Sie große Mengen an Dateien übertragen. Kontrollieren Sie nach dem Download die Integrität des Archivs – der Fortschrittsbalken allein reicht nicht.
Ideal für Code, Assets und Build-Artefakte